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Unsere nächste Veranstaltung


Unsere Veranstaltung im Monat März:
Thema:„Chinas Ökonomie 2025 Aspekte der Transformation zur
Innovationswirtschaft / China vs. Westen“
Referent: Dr. Uwe Behrens
Dr. Behrens betonte, dass er keinen wissenschaftlichen Vortrag hält, sondern wie
aus seiner Sicht China sich entwickelt und wie er es erlebt hat.
Unter Mao Zedong wurde die Nation wieder vereint.
Das war die Basis, für den Reformprozess, den Deng Xao Ping 1978 einleitete, trotz aller Probleme, die es damals gab.
2001, China wurde Mitglied der Welthandelsorganisation. Damit hatte es Zugang zum internationalen Welthandel was eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung war. Es war ein Geben und Nehmen.
Die USA haben 2014/15 den Export von Wissen eingeschränkt und Embargos eingeführt.
Daraufhin wurde in China erkannt, wir müssen unabhängiger werden.
Die Transformation der chinesischen Ökonomie.
China wendet sich mehr und mehr anderen Märkten zu, nicht mehr nur dem Westen. Handel wird mit dem globalen Süden ausgeweitet, nicht mehr mit den USA.
Produktivität muss schneller steigen als der Wohlstand.
Wettbewerb unter den Provinzen z.B. Elektroautos, es sind über 100 Betriebe entstanden, die Elektroautos herstellen und auch exportieren.
Immobilienkrise?
Man hat den Immobiliensektor bewusst heruntergefahren. Wohnungen sollen zum Wohnen da sein, nicht zum Spekulieren.
Urbanisierung
80% der Menschen haben früher in Dörfern gewohnt. Wanderarbeiter wurden in den Städten nicht registriert. Jetzt ist das anders, die Familien können nachkommen. Dadurch wird der Überhang an Wohnraum beseitigt.
Jugendarbeitslosigkeit
junge Leute wollten alle studieren und Manager werden - so viele brauch man nicht.
16% Jugendarbeitslosigkeit ist zu viel, aber in Europa häufig mehr z.B. 20% in Schweden.
Nationaler Konsum soll gefördert werden gegenwärtig 55% des BIP
(in Deutschland etwa 75-80%). China hat das Ziel, den Konsumanteil bis 2035 auf 70% zu erhöhen. Dazu Steigerung der Löhne und der Renten.
Neue Produktivkräfte
China ist jetzt führend in den neuen grünen Energietechnologien Solar, Wind, Batterietechnologie. Motto dabei ist die Erhöhung des Wohlergehens der Menschen.
Stromerzeugung 24-36% wird gegenwärtig durch erneuerbare Energiegewinnung abgedeckt. Bis 2060 soll China klimaneutral sein.
Bei uns wird von Überkapazitäten in China gesprochen. Die Welt schreit aber nach neuen Solartechnologien nach Windgeneratoren und China produziert es und beliefert den globalen Süden und das ist gut so. Wir sollten darüber froh sein, denn, wenn Afrika nicht die Energiewende schafft, werden noch viel mehr Menschen an unseren Grenzen stehen.
Trump, der neue Präsident der USA konzentriert sich auf China und versucht es einzudämmen.
Neuralgische Punkte für den Handel z.B. Südchinesische See.
Verteidigungsausgaben China erhöht diese?
China gibt gegenwärtig nicht mehr als 2% des BIP für Verteidigung aus.
China hat 800 Mio. Menschen aus der absoluten Armut geholt.
Dr. Behrens ist in die ärmste Region Chinas gefahren, um sich das anzusehen.
Die Menschen dort sind nicht mehr absolut arm, aber bei weitem noch nicht in der Mittelklasse angekommen. Das ist noch eine Riesenaufgabe. Das ist auch ein großes Potential für Wachstum in China. Die wichtigste Voraussetzung ist die Infrastruktur.
Selbst in den kleinsten Dörfern sitzen die alten Omas mit ihrem Handy und kaufen im Internet ein.
Einige fotografische Impressionen unserer Veranstaltung:

Nachruf für
Dr. Roland Landvoigt
Wir trauern um unseren Freund Dr. Roland Landvoigt der leider am 03.Februar2025 im Alter von 70Jahren
verstorben ist.
Er war Mitglied in unserem
Deutsch-Chinesischen Freundschaftsverein
seit 2002 und lange Jahre als gewählter Kassenprüfer aktiv.
Er war außerdem Unterstützer der Erklärung „Den Kalten Krieg stoppen, damit es kein heißer wird" der Neuen Gesellschaft für Psychologie 2020
Wir werden sein Andenken in Ehren halten!
Am 20.03.2025 fand im Chinesischen Kulturzentrum ein Frühlingskonzert mit anschließendem Empfang statt.
Gleichzeitig wurde Frau Sun als Direktorin des Kulturzentrums verabschiedet, da sie nach China zurück geht.
Wir als Deutsch-Chinesischer Freundschaftsverein Ludwigsfelde e.V. übergaben Frau Sun als Abschiedsgeschenk ein Buch von Ludwigsfelde und bedankten uns für die
jahrelange hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit.
Herr Bürger, Projektmanager im Chinesischen Kulturzentrum,
verlässt dieses ebenfalls und widmet sich neuen beruflichen Herausforderungen. Er war ein stets zuverlässiger und freundlicher Ansprechpartner für unseren
Verein.
Wir wünschen Frau Sun und Herrn Bürger
für ihre Zukunft alles erdenklich Gute.
Hier noch einige Fotoeindrücke dieser Veranstaltung
Zum 47. Nationalen Tag der Aufforstung: China wird immer grüner
Am vergangenen Mittwoch wurde in China der 47. Nationale Tag der Aufforstung begangen. Bereits 1979 wurde der 12. März zum
Nationalen Tag der Aufforstung erklärt, um alle - vom Staatsoberhaupt bis zum einfachen Bürger - zum Pflanzen und Pflegen von Bäumen zu motivieren.
Im Dezember 1981 verabschiedete die Regierung zudem die „Resolution zur obligatorischen Baumpflanzung im ganzen Land“, die das
Pflanzen von Bäumen zu einer Pflicht für jeden Einzelnen machte.
Im Laufe der Zeit hat China beträchtliche Erfolge bei der Aufforstung erzielt. So konnten etwa im Rahmen des
„Drei-Norden-Schutzwaldprojektes“ in über einem Jahr unermüdlicher Arbeit gegen die Wüstenbildung mehr als 5,07 Millionen Hektar Wüstenland wiederhergestellt
werden. Eine 3.046 Kilometer lange Schutzzone, die in den vergangenen 46 Jahren errichtet wurde, umgibt zudem die
Taklamakan-Wüste – die zweitgrößte Wander-Sandwüste der Welt.
Bis 2024 wurden landesweit 4,446 Millionen Hektar neu mit Wald bedeckt, 3,224 Millionen Hektar in Grasland umgewandelt und
weitere 2,783 Millionen Hektar Wüsten- und Felslandschaften renaturiert. Heute sind mehr als 25 Prozent der Landfläche Chinas bewaldet, womit das Land
weltweit führend bei der Zunahme von Grünflächen ist. Das Waldvolumen ist auf über 20 Milliarden Kubikmeter
angewachsen.
Auch in den Städten tut sich einiges: Bis 2024 wurden mehr als 6.200 „Pocket Parks“ geschaffen und Grünzüge mit einer
Gesamtlänge von rund 7.300 Kilometern neu angelegt. Zudem stehen in 360 Städten insgesamt 18.000 Hektar Rasenflächen regelmäßig zu bestimmten Zeiten für
die öffentliche Nutzung zur Verfügung. Im Jahr 2024 überstieg der jährliche Produktionswert der nationalen
Wirtschaftswälder 2 Billionen Yuan (254 Milliarden Euro) und die Agroforstwirtschaft erreichte einen Produktionswert von etwa 1 Billionen Yuan (127
Milliarden Euro). Damit sind beide
Bereiche zum „grünen Motor“ für die Wiederbelebung der ländlichen Gebiete geworden.
Der Gesamtproduktionswert der Forst- und Weidewirtschaft belief sich 2024 laut Chinas Staatlicher Forst- und Weideverwaltung
auf 10,17 Billionen Yuan (1,29 Billionen Euro), ein Anstieg von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Ökotourismus entwickelte sich dynamisch:
Die Besucherzahlen in diesem Bereich stiegen im Jahresvergleich um 9,1 Prozent.
http://german.china.org.cn/node_7227461.htm

Der Vortrag im Februar wurde
von Dr. Manfred Sohn gehalten.
Dr. Manfred Sohn ist Vorsitzender der Marx-Engels-Stiftung Wuppertal.
Er behandelte das Thema "Die Sanktionsmaschine des Westens gegen China" sehr fundiert und tiefgreifend und sehr aktuell.
Grundlage des Vortrages war sein kürzlich erschienedes Buch: „Die Sanktionsmaschine – Eine Einführung“
Zunächst erläuterte er den Zusammenhang von Krieg und Sanktionen, seit wann es sie gibt und welche Rolle sie in der Geschichte gespielt haben. Z.B. der Steckrübenwinter in Deutschland. Er betonte, dass auch die UNO sich Sanktionen bediente, welche aber den Weltfrieden erhalten sollten. Sanktionen, die außerhalb der UNO verhängt werden, sind illegal Folglich auch die Sanktionspolitik des Westens gegenüber dem Rest der Welt.
Die Leidtragenden der Sanktionen sind die eigene Bevölkerung. Ganz deutlich wird das an der durch die Sanktionen gegen Russland herbeigeführte Energiekrise. Sanktionen entfalteten sich als Wirtschaftskrieg gegen das eigene Volk. Damit verbunden ist der Niedergang der deutschen Wirtschaft. Deutschland muss bald zwischen Sozialstaat und Verteidigung wählen.
Die chinesischen Waren sind inzwischen nicht nur billiger sondern technisch auch besser.
Die EU hält China unfairen Wettbewerb vor. Gigantische Handelsdefizite der EU gegenüber China um 400 Milliarden Euro. Statt sich zu fragen, was dazu führt,dass die 450 Millionen des Westzipfels des eurasischen Kontinents zunehmend Waren aus China kaufen, aber die in China angebotenen Waren des alten Kontinents dort auf so wenig Gegenliebe stoßen, verlangt die EU von China die Überkapazitäten abzubauen. Geträumt wird immer noch davon, man könne China von der Europäischen Hochtechnologie abschneiden. Dabei verhält es sich eher so, dass die chinesische Hochtechnologie angefangen bei E-Autos über Wärmepumpen, Solartechnologie, Windkrafträdern, Weltraumtechnologie unsw. der europäischen um Jahre voraus ist.
Der Kampf gegen die Sanktionspolitik des Westens wird in weiten Teilen der Welt und auch in China begriffen als ein antikolonialer Kampf für die Vollendung der nationalen Befreiung.
Deutschland steht kurz vor der Schwelle die Grundwerte ihrer eigenen Ordnung über Bord zu werfen. Z.B. liebäugelte man damit, Rosneft zu enteignen. Eingefrorenes Vermögen Russlands ist ein weiteres Stichwort. Was hier geschieht ist Diebstahl und das hat Auswirkungen auf die Haltung des globalen Südens gegenüber dem Westen.
Die Frage der Arbeitsproduktivität ist entscheidend. China ist dabei, in enger Kooperation mit nichtkapitalistischen Staaten in der BRICS, den Westen in der Breite in der Arbeitsproduktivität zu überholen.
Zum Schluss seines Vortrages brachte Dr. Sohn viele Beispiele für die technologische Überlegenheit der Chinesischen Wirtschaft.
Trotz Allem streckt China die Hand zur Kooperation aus, statt Konfrontation.

Unser Vortrag im Januar
Bericht über eine Chinareise im Oktober 2024
von Petra Lehmann
Am 31. Januar verfolgten im gut gefüllten Klubkino des Klubhauses viele Interessierte dem Bericht. Die Referentin schilderte in Wort und Bild ihre Eindrücke von den Menschen, ihrer Kultur und wie sie den Alltag erleben. Sie beschrieb das Gefühl der Sicherheit, mit dem man sich in China überall bewegen kann. Der Optimismus der Menschen für die Zukunft erweckt Freude.
„Wir leben in der besten Zeit unseres Lebens“ - diesen Satz hörten die Reiseteilnehmer von ihrem deutschsprachigen Reiseleiter in Beijing. China ist aber immer noch ein Entwicklungsland und trotzdem steht für die Masse der Bevölkerung dort fest, dass sie die beste Zeit ihres Lebens erleben.
Aber auch das Erleben der grandiosen Landschaft, der sauberen Städte und die funktionierende Infrastruktur machen einen visafreien Besucht dieses Landes lohnenswert!

Am 17.01.2025 fand im Roten Rathaus in Berlin der Neujahrsempfang der Chinesischen Botschaft statt, zu dem Vertreter unseres Vereins eingeladen waren.
Für die Einladung zu diesem Empfang bedanken wir uns herzlich.
Wir erlebten ein sehr schönes Kulturprogramm und im Anschluss wurde ein wohlschmeckendes und reichhaltiges chinesisches Essen angeboten.

Am 14.01.2025 hörten wir ausserhalb unserer Reihenfolge einen Vortrag zu folgendem
Thema:„Zwei zu Einem vereinen. Chinas Kultur des Sowohl-als-auch“
Referent: em. Prof. und Buchautor Beat Schneider (Bern) (Nebenstehendes Foto)
Mit seinen Ausführungen zu obengenanntem Thema trug er sehr
zum noch besseren Verständnis der Volksrepublik China bei.

Deutsche Staatsbürger können länger visumfrei nach China reisen: 30 Tage
Bereits im Jahr 2023 hat China
die Visumpflicht für deutsche Staatsbürger gelockert.
Seit dem 30. November wurde
diese Regelung noch ausgeweitet,
sodass Deutsche auf Urlaubs- oder
Geschäftsreise sowie für kulturellen
oder akademischen Austausch länger
visumfrei nach China reisen können.
Mit einem gültigen gewöhnlichen
Reisepass ist jetzt ein Aufenthalt für
maximal 30 Tage möglich. Zuvor
waren es 15 Tage. Die neue Regelung
gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2025. Die Lockerungen betreffen auch Transitreisende.
Vor 2023 waren nur 72 beziehungsweise 144 Stunden lange visumfreie Transitaufenthalte erlaubt. Diese Begrenzung wurde jetzt auch fallen gelassen.
Mehr Informationen finden Sie hier:https://bio.visaforchina.cn/BER3_DE/tongzhigonggao/319789964365795328.html
Neuheit: Der Deutsch-Chinesische Freundschaftsverein verfügt jetzt über einen YouTube-Kanal. Hier werden Videos zu den letzten Vorträgen eingestellt. Interessierte Menschen können sich dann auch im Nachhinein noch informieren.
Hier die Links zu unserem YouTube-Kanal:
www.dcfv-ludwigsfelde.de
www.youtube.com/@dcfv1949/featured
Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins,
aus aktuellem Anlass bieten wir für alle Interessenten
den Wortlaut des Berichtes Xi Jinping`s an den XX. Patreitag der KP Chinas in deutscher Übersetzung zum Download an:
Liebe Freunde, an dieser Stelle möchten wir auf folgenden
Link verweisen:
Das ist eine sehr interessante Lektüre der Chinesischen Botschaft in Deutschland. Hier findet man auch den Newsletter der Chinesischen Botschaft, den man übrigens auch abonnieren kann.
Eine Leseprobe:
Hier die aktuelle Ausgabe eines Sondernewsletters vom November 2024
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!
Kleiner Tipp am Rande: Um auf diesen veröffentlichten Seiten zu lesen, einfach anklicken ( Bild wird dann groß). Die Links zum weiterlesen
lassen sich allerdings nur über den Originalnewsletter öffnen. Dort gibt es auch weitere interessante Neuigkeiten.